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vom 27.11.2014

Mit Abi ins Handwerk

Anna tat es gleich nach der Schule, Lukas nach einem Jahr im Ausland und Sarah hat erst einmal zwei Semester studiert, sich dann aber anders entschieden. Sie alle haben Abitur oder Fachabitur und machen eine Berufsausbildung im Handwerk. Warum? „Weil ich lieber praktisch arbeite, als im Büro zu sitzen“, sagt ein Metallbauer. „Weil ich schnell mein eigenes Geld verdienen wollte“, so eine Tischlerin. „Weil mir im Studium der Bezug zu einem konkreten Beruf fehlte“, erzählt eine angehende Elektrotechnikerin. Eine Ausbildung im Handwerk ist keine Verlegenheitslösung. Das Handwerk zeichnet sich durch eine große berufliche Vielfalt und vor allem durch ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten aus. Abiturienten können nach einer verkürzten Ausbildung direkt in den Job starten und haben zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung, mit denen sie schnell zur Führungskraft aufsteigen können. Eine davon ist der Meister. Mit dieser Weiterbildung in der Tasche kann man im Handwerk sein eigenes Unternehmen gründen oder einen etablierten Betrieb übernehmen. Schneller Chef wird man nirgends. Zumal die Zukunftsaussichten gerade jetzt ausgezeichnet sind. Rund 200.000 Handwerksbetriebe sollen in den nächsten zehn Jahren an die nachfolgende Generation übergeben werden. Wer trotzdem studieren will, kann dies übrigens auch im Handwerk tun. Ein duales Studium verbindet eine Berufsausbildung mit einem Hochschulstudium. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man sammelt bereits während des Studiums Arbeitserfahrung, erleidet nach dem Abschluss keinen Praxisschock und kann direkt durchstarten.

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