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vom 06.01.2016

Handwerk bietet Studienabbrechern berufliche Zukunftsperspektiven

Eine praxisbezogene Ausbildung wäre für viele Abiturienten oftmals die bessere Wahl, weil ein Studium nicht ihrer Persönlichkeit entspricht. Sie wählen aber trotzdem oft die Universität, weil das persönliche Umfeld, oft die Eltern, das favorisiert. In vielen Fällen ist es jedoch die falsche Entscheidung. Weil sie mit anderen Erwartungen gestartet sind, geben Studierende oft ernüchtert nach den ersten Semestern auf. Analysen des Hochschul-Informationssystems zufolge sind es bis zu 30 Prozent aller Bachelorstudenten, in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen brach sogar jeder Zweite ab. Praxis liegt diesen jungen Menschen anscheinend mehr als stures Theorie-Büffeln. Doch wie geht es für die Studienabbrecher beruflich weiter? Studenten, die ihre akademische Laufbahn abgebrochen haben, möchte das Handwerk für eine berufliche Zukunft gewinnen, die auf einer dualen Berufsausbildung basiert. Durch diesen Fachkräftezuwachs können kleine und mittlere Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Eine duale Ausbildung ist keinesfalls ein Karriereknick, sondern bietet zahlreiche Optionen für eine erfolgreiche Lebens- und Berufsplanung. So erfolgt in vielen Handwerksbetrieben in der Region demnächst der Generationswechsel. Das bietet qualifizierten Jungunternehmern die Möglichkeit, einen Meisterbetrieb selbstständig weiter leiten. „Das Handwerk braucht qualifizierten Nachwuchs. Durch den technologischen Wandel sind die Anforderungen in vielen Berufen gestiegen“, betonen Britta Jochims, Kreishandwerksmeisterin und Geschäftsführer Hartmut Günnemann von der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst. Die Spitze des regionalen Handwerks macht sich wiederholt und nachdrücklich für den Erhalt der Meisterpflicht stark. „Der Meister muss genau so viel positive Anerkennung erfahren, wie ein Studienabsolvent. Das ist Ansporn für mehr Zulauf ins Handwerk“, so die Forderung

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