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vom 05.07.2018

DER ERSTE TAG IM BETRIEB - WIE VERHALTE ICH MICH

Ein kleiner Ratgeber

Alle Hürden sind genommen, der Ausbildungsvertrag schon lange unterschrieben, die Zeit zwischen Schule und Ausbildungsbeginn ausgiebig genutzt und nun ist er da: der erste Tag im neuen Ausbildungsbetrieb. So mancher stellt sich vielleicht die Frage nach dem richtigen Outfit, dem richtigen Benehmen oder denkt über die zu umschiffenden Fettnäpfchen nach.

Pünktlichkeit
Nach dem Weckerklingeln nicht noch einmal umdrehen, sondern entschlossen den Tag in Angriff nehmen. Pünktliches Erscheinen im Betrieb ist eine Selbstverständlichkeit. Daher vorher genau über den Weg zum Betrieb informieren, Staus im Berufsverkehr o.ä. mit einplanen.

Outfit
Was ziehe ich an? Diese Frage kann einen am ersten Ausbildungstag schon mehr beschäftigen als sonst. Hier gilt: Spezielle Arbeitskleidung gibt es im Betrieb (das dürfte vorab geklärt sein), ansonsten muss es ordentlich aussehen. Also, Hemd in die Hose, keine Flecken auf dem Shirt und die gelöcherte Jeans lieber für das Date am Abend aufheben.

Begrüßung
Mütze auf, Hände in die Taschen und nach interessanten Mustern auf dem Fussboden gesucht - das war einmal! Natürlich werden die neuen Kollegen und Chefs mit "Guten Morgen" gegrüßt und mit "Auf Wiedersehen" verabschiedet. Der gute alte Herr Knigge wird sich freuen.

Gespräche mit Eltern und Freunden, die alle einmal in der gleichen Situation waren, können hilfreich sein.

Anrede
Die anderen Auszubildenden können gerne geduzt werden, aber bei denen hört es dann auch auf. Alle anderen werden so lange gesiezt, bis  sie das "Du" anbieten. Sollte jemand einen akademischen Titel besitzen, gehört der vor den Namen: "Hallo Frau Dr. Klug".

Aufmerksam sein
Sicher ist es unmöglich, sich alles, was am ersten und den darauffolgenden Tagen erklärt wird, zu behalten. Daher ist es sinnvoll, sich Notizen zu machen. Die können nach Belieben wieder hervorgeholt und ergänzt werden. Ebenso ist es erlaubt, Fragen zu stellen. Auch hier gilt das Motto der Sesamstraße: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Fragen belegen Interesse und zeigen Mitdenken. Ein gutes Signal ist auch Eigeninitiative, die gezeigt werden kann, wenn es um freiwillige Aufgaben geht.

Jeder Tag hat ein Ende, auch der erste
Aber bitte nicht demonstrativ auf die Minute den Stift fallen lassen und das Gebäude wie bei einer Notfallübung verlassen. Sollte sich ausnahmsweise in diesem Zeitraum niemand um die kümmern, bitte nachfragen, ob noch etwas zu tun ist. Je nach Antwort ist dann vielleicht der erste Ausbildungstag zu Ende, war hoffentlich spannend und macht Lust auf die vielen nächsten Tag.

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