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vom 24.02.2015

SICHER DURCH DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Die letzte Hürde vor dem Start in die Ausbildung ist meist das Vorstellungsgespräch beim zukünftigen Ausbildungsbetrieb. Je näher der Termin rückt, umso größer wird die Nervosität. Aber keine Angst: Wer Tipps berücksichtigt und sich gut vorbereitet, der hat beste Chancen auf ein erfolgreiches Gespräch. "Man muss kein Knigge-Experte sein, um die Stellenzusage zu bekommen", sagt Andreas Mohr, der zusammen mit anderen den Ratgeber " Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung" verfasst hat. Im Interview mit handfest erklärt er, wie das Vorstellungsgespräch zum Erfolg wird und wie man seine Gegenüber von sich überzeugen kann. Welche Regeln gilt es bei einem Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz zu beachten? Grundsätzlich geht es den Personalverantwortlichen um drei Dinge: Um die fachliche Eignung, um die Motivation und um die persönliche Eignung der Bewerber. Gerade die persönliche Wirkung, das heißt, wie man auftritt und sich verhält, wird oft unterschätzt. Wie bei vielen "offizielleren" Anlässen gelten auch im Vorstellungsgespräch einige ungeschriebene Benimmregeln. Natürlich muss man kein Knigge-Experte sein, um die Stellenzusage zu bekommen. Aber wer sich vom anfänglichen Smalltalk bis zum finalen Händeschütteln geschickt anstellt, zeigt schon mal, dass er eine im Berufsleben sehr gefragte Fähigkeit besitzt: soziale Kompetenz. Wie kann ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten? Zum einen dadurch, dass man sein Wissen über den Arbeitgeber auffrischt. Wie ist das Unternehmen aufgebaut, wie viele Mitarbeiter und Standorte gibt es ? Was ist das Besondere an den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen? Darüber hinaus sollte man sich noch einmal klarmachen, warum man sich für den gewählten Beruf entschieden hat und was einen am Ausbildungsbetrieb interessiert. Fragen nach der Berufs- und Unternehmenswahl zählen zu den Standardfragen, die in jedem Vorstellungsgespräch vorkommen. Wer sich damit im Vorfeld auseinandersetzt, kann nicht nur besser einschätzen, worauf die Interviewer Wert legen, er kann sich auch Stichpunkte für seine Antworten zurechtlegen. Um Nervosität abzubauen, empfiehlt sich ein Rollenspiel mit Freunden oder Familienmitgliedern, die die Rolle des Fragestellers übernehmen. Wenn der Tag X näher rückt, wird es schließlich Zeit, die Anreise zu planen und passende Kleidung herauszusuchen. Wie kann ich im Gespräch einen guten Eindruck machen? Mit einem gutem Gesprächsverhalten sammelt man leicht ein paar Pluspunkte. Nehmen Sie Blickkontakt auf, gehen Sie auf die Interviewer ein, achten Sie auf eine aufrechte, offene Sitzhaltung. Man kann auch einen Stift und einen Schreibblock mitnehmen, damit man sich während des Gesprächs Notizen machen kann. Das signalisiert Aufmerksamkeit, und man kann später gezielt nachhaken. Die Personaler sehen es gern, wenn Bewerber das Gespräch mitgestalten und man ihnen nicht alles aus der Nase ziehen muss. Ganz wichtig: Motivierte Kandidaten geben sich auch dadurch zu erkennen, dass sie eigne Fragen stellen. Was geht gar nicht in einem Vorstellungsgespräch? Der denkbar ungünstigste Auftakt ist es, kommentarlos zu spät zu kommen. Verzögert sich die Anfahrt, sollte man sofort Bescheid geben. Auch der ständige Blick aufs Smartphone macht keinen guten Eindruck. Peinlich wird es wenn das Gerät mitten im Gespräch plötzlich klingelt. Manche Personaler berichten sogar von Bewerbern, die den Anruf angenommen haben. Am besten, man schaltet das Mobiltelefon vorher einfach aus und lässt es dann in der Tasche.

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